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Haustier verschwunden! – Was kann ich tun?

Immer wieder erhalten wir Meldungen, dass besorgte Menschen ihren Hund oder ihre Katze vermissen. Nicht immer bedeutet das Verschwinden eines Tieres, dass kriminelle Tierfänger am Werk waren

Erstatten Sie Anzeige gegen Unbekannt, wenn Ihr Haustier verschwindet und nicht wieder auffindbar istInsbesondere Katzen sind sehr neugierig und schlüpfen gerne durch offen stehende Türen und Fenster. Nicht selten passiert es, dass Katzen versehentlich eingesperrt werden. Deshalb sollten Sie die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass Ihr Kätzchen in einer Garage, Gartenlaube, im Schuppen, Keller oder einem Raum, der selten benutzt wird, eingeschlossen wurde. Auch Schränke, Waschmaschine und Wäschetrockner sind ein beliebter – wenn auch gefährlicher - Ort um sich zu verstecken.

  • Kontrollieren Sie deshalb nicht nur innerhalb Ihrer Wohnung bzw. Ihres Hauses alle infrage kommenden Plätze,

  • sondern informieren Sie auch Ihre Nachbarn vom Verschwinden Ihrer Katze

  • Manche Kätzchen sind gegenüber Fremden sehr ängstlich, deshalb sollten Sie Ihre Nachbarn bitten, dass Sie selbst in seine Garage oder Keller einsehen dürfen

Es ist auch schon vorgekommen, dass freilaufende Hunde und Katzen erschrocken davon gelaufen sind und nicht mehr den Weg zurück fanden. Dies passiert vor allem in der Zeit vor Silvester und insbesondere in der Silvesternacht. Das laute Geräusch der Knallkörper und Raketen verängstigt die Tiere sehr.

  • Lassen Sie Ihr Haustier in der Silvesternacht möglichst nicht unbeaufsichtigt ins Freie, sondern verbringen es in einen ruhig gelegenen Raum

Wenn Ihr Haustier trotz intensiver Suche unauffindbar bleibt, ist es an der Zeit, die Suche auszuweiten

  • Fragen Sie nach, ob ein Tier nach Ihrer Beschreibung aufgegriffen oder gebracht wurde, bei: Ordnungsamt, Polizei und  Feuerwehr

  • Suchen Sie im nächsten Tierheim. Rufen Sie nicht einfach nur an, sondern überzeugen Sie sich selbst davon, dass Ihr Tier nicht dort ist

  • Die Verteilung von Flugblättern ist eine weitere Möglichkeit: Neben einer genauen Beschreibung Ihres Tieres ist ein Foto sehr sinnvoll. Die Zettel sollten nicht nur in der näheren Umgebung, sondern auch im Supermarkt, in der Apotheke, Bäckerei, Post und in Tierarztpraxen ausgehängt werden

  • Auch ein Inserat in der örtlichen Zeitung hat schon manches Tier seinem Besitzer zurück gebracht. Schreiben Sie bitte nicht dazu, dass Sie eine gewisse Summe als Finderlohn für Ihr Tier bezahlen werden. Es ist schon vorgekommen, dass skrupellose Menschen Tiere festgehalten haben um eine hohe Belohnung zu kassieren. Auffällig wurden sie, weil sie dasselbe Tier seinem Besitzer bereits ein zweites Mal zurück brachten. Beim dritten Mal wurde es nach einer Woche wieder freigelassen ohne eine Belohnung zu kassieren!

Kriminelle Tierfänger gibt es wirklich!

Und zwar in verstärktem Maße - wenn auch viele dieses Thema gerne unter den Tisch kehren wollen. Sogar manche Tierschützer in Tierheimen streiten diese traurige Tatsache auch heute noch vehement ab! Tierfänger sind meist in der Dämmerung unterwegs, deshalb lassen Sie bitte  Ihre Katze nie nachts draußen herum streunen. Freiheit ist zwar sehr schön, aber sie kann für Ihre Katze tödlich enden!

Lassen Sie Ihren Hund beim Einkaufen nie ohne Aufsicht angebunden vor dem Geschäft warten. Mit Leckereien erlangen Diebe sehr schnell das Vertrauen jedes auch noch so wachsamen und scheuen Hundes! Hunde wurden sogar schon aus parkenden Autos und einsehbaren Gärten gestohlen!

Auch sehr scheue Katzen können leicht mit Fangschlingen, Katzen-Lebendfallen oder durch Duftstoffe angelockt bzw. eingefangen werden. Auch kastrierte Tiere sprechen leicht auf Duftstoffe an! Die Katzefallen stehen meist versteckt am Feldrand im Getreidefeld oder Gebüsch.

Wenn Sie solche Beobachtung machen, verlangen Sie, dass sich die Fänger ausweisen. Nicht immer handelt es sich um Tierschützer, die herrenlose Katzen unfruchtbar machen lassen! Wenn die Fänger nicht bereit sind, sich auszuweisen, verständigen Sie umgehend die Polizei und die nächste Tierschutz-Organisation.

Tierdiebe sind meist mit Lieferfahrzeuge und Kleintransportern unterwegs. Aber auch mit ganz normalen PKWs. Oft ist die Ladefläche nicht einsehbar, weil die Fenster abgedunkelt oder verhangen sind. Verdächtig sind immer ortsfremde Kennzeichen sowie Käfige und Fanggeräte im Innenteil des Fahrzeugs. Besonders raffiniert und unauffällig ist die Methode, wonach Tiere unter dem Fänger-Fahrzeug mit Duftstoffen angelockt und dann durch eine Bodenklappe ins Innere des Fahrzeugs gefangen werden.

Tierdiebstahl und Kleidersammlung

In letzter Zeit werden immer häufiger Schuhe- und Kleidersammlungen mit dem Verschwinden von Katzen in Verbindung gebracht. Seit Wegfall der
Genehmigungsnotwendigkeit kann sammeln wer und wann er will. Allerdings sind Rechtsbrüche von der Polizei zu ermitteln.

Mit den Sammelbehältern tauchen auch Zettel der angeblichen Sammelfirmen auf, deren Telefon- bzw. Handynummer nicht existieren!
Meldungen zufolge verschwinden Katzen zwischen Aufstellen und Abholen der Sammelbehälter. Konkrete Beobachtungen der Kleidersammlung im Zusammenhang mit Katzendiebstahl gab es bisher nur in einem einzigen Fall.

  • Bitte seien Sie wachsam, wenn Sammelbehälter
    in Ihrer Straße stehen

  • Eignen Sie sich einen der inliegenden oder angeklebten Zettel an und

  • überprüfen Sie die Seriosität sowie die Telefonnummer der Firma

  • Fragen Sie bei Ihrer Behörde nach, ob die Sammlung genehmigt wurde

  • Sollte dies nicht der Fall sein, schalten Sie die örtliche Polizei ein und

  • Warnen Sie Ihre Nachbarn, ihre Katze nicht ins Freie zu lassen

  • Notieren Sie sich Fahrzeugtyp und Kennzeichen der Sammelfirma

  • Sie können auch einen Warn-Hinweis und Aufklärungszettel
    an die Sammelbehälter anbringen

  • Verdächtige Beobachtungen melden Sie bitte umgehend
    der nächsten Polizeidienststelle und Tierschutz-Organisation!

zum AnzeigenmusterWenn Ihr Haustier länger als drei Wochen verschwunden ist, erstatten Sie unbedingt Strafanzeige! Die Polizei ist verpflichtet, Ihre Anzeige entgegenzunehmen und zu bearbeiten!

Einen Vordruck finden Sie hier: pdf-Dokument.
Bitte senden Sie eine Kopie Ihrer Anzeige
auch an das Ift, Trudi Straeten.

Trudi Straeten
Tierversuchsgegner Pulheim e.V.
MENSCHEN FÜR TIERRECHTE
Internet(z)werk für Tiere
Mail-Adresse: Tierinfo@gmx.de

Die neue Masche der Katzenfänger
 
Katzenfänger versuchen's mit neuer Masche
Hinweis: Tierversuchsgegner Pulheim warnen vor möglichem Einsatz von Betäubungsmitteln
 

Pulheim - Zur erhöhten Aufmerksamkeit möchten die Tierversuchsgegner Pulheim e.V. - Menschen für Tierrechte - alle Besitzer von Katzen mit Freigang aufrufen. Aus verschiedenen Teilen Deutschlands erreichte die Tierschützer die Nachricht, daß es eine neue Masche der Katzenfänger zu geben scheint. Neben den schon bekannten Methoden wie die Verwendung von Duftlockstoffen, wurden nun schon verschiedentlich Katzen in einer Art Dämmerzustand von ihren Besitzern aufgefunden, von dem sie sich sehr langsam ­ teilweise erst nach Tagen ­ wieder vollständig erholten. Im Zusammenhang mit den so aufgefundenen Katzen fielen herumliegende Papiertücher auf, die augenscheinlich mit einer übel riechenden, bislang noch nicht näher identifizierten Flüssigkeit getränkt waren.
Vermutlich wurde versucht, die Katzen mit diesem Mittel zu betäuben, um sie einfangen zu können. Deshalb bitten die Tierschützer alle Katzenbesitzer, ihren Tieren erhöhte Aufmerksam zu schenken. "Benachrichtigen Sie uns, wenn Sie Beobachtungen machen, oder eine Katze in betäubtem Zustand auffinden. Erstatten Sie gegebenenfalls auch Anzeige bei der örtlichen Polizeidienststelle," rät Gerd Straeten, Vorsitzender der Tierrechts-Organisation. Eventuell vorhandene, verdächtig erscheinende Papiertücher sollten sichergestellt, in einem Folienbeutel verwahrt und zusammen mit der Anzeige bei der Polizeidienststelle abgegeben werden. Beim Aufnehmen der Tücher empfiehlt es sich, Plastikhandschuhe zu tragen.

In letzter Zeit werden immer häufiger Schuhe- und Kleidersammlungen mit dem Verschwinden von Katzen in Verbindung gebracht! Seit Wegfall der Genehmigungsnotwendigkeit kann sammeln wer und wann er will. Allerdings sind Rechtsbrüche von der Polizei zu ermitteln.
Mit den Sammelbehältern- häufig aber auch ohne Sammelbehälter -  tauchen auch Zettel der angeblichen Sammelfirmen auf, deren Telefon- bzw. Handynummer nicht existieren!
Meldungen zufolge verschwinden Katzen zwischen Aufstellen und Abholen der Sammelbehälter! Konkrete Beobachtungen der Kleidersammlung im Zusammenhang mit Katzendiebstahl gab es bisher nur in einem einzigen Fall.
"Bitte seien Sie wachsam, wenn Sammelbehälter in Ihrer Straße stehen. Eignen Sie sich einen der inliegenden oder angeklebten Zettel an und überprüfen Sie die Seriosität sowie die Telefonnummer der Firma. Fragen Sie bei Ihrer Behörde nach, ob die Sammelfirma als seriös gilt.  Sollte dies nicht der Fall sein, schalten Sie die örtliche Polizei ein und warnen Sie Ihre Nachbarn ihre Katze nicht ins Freie zu lassen. Notieren Sie sich Fahrzeugtyp und Kennzeichen der Sammelfirma!" warnt Straeten.  
Man könne aber auch einen Warn-Hinweis und Aufklärungszettel an die Sammelbehälter anbringen und in der Nachbarschaft verteilen.
 
Verdächtige Beobachtungen melden Sie unbedingt sofort der nächsten Polizeidienststelle und Tierschutz-Organisation!
Wenn Ihr Haustier länger als drei Wochen verschwunden ist erstatten Sie unbedingt Strafanzeige! Die Polizei ist verpflichtet Ihre Anzeige entgegenzunehmen und zu bearbeiten! Wenn sich die Anzeigen bei der Polizei häufen, ist sie gezwungen, etwas zu gegen den Haustierdiebstahl zu unternehmen!
 
Erst mit dem offiziellen Bekanntwerden der Menge der vermißten Tiere sind die Behörden in der Lage, entsprechend zu reagieren. Eventuell sind Ihnen sogar besondere oder merkwürdige Begebenheiten aufgefallen, die sich zum Zeitpunkt des Verschwindens Ihrer Katze ereignet haben (z. B. unbekannte Fahrzeuge in Wohngebieten - vor allem Lieferwagen/Kleinbusse, Fremde, die sich unbefugt auf Privatgrundstücken aufhielten usw.). Auffällig ist, daß im Anschluß an bestimmte Kleidersammlungen vermehrt Katzen vermißt wurden. Hinweise dieser Art ermöglichen es der Polizei, konkret nachzuforschen und einzugreifen.
 
Wichtige Information für alle Altkleider-
und Schuhsammelfirmen!
Katzenbesitzer sind bestürzt. Ihre Tiere sind urplötzlich verschwunden,
nachdem Altkleider/Schuhsammlungen stattgefunden haben.
Um möglichst unerkannt zu bleiben, tarnen sich kriminelle Tierfänger
mit dem Altkleider/Schuhsammelgewerbe.
Vielerorts werden Firmen, die diesem Sammelgewerbe nachgehen
polizeilich überprüft.
Auch Ihre Daten werden an die Polizei weitergegeben.
Wer nichts zu verbergen hat zeigt hierfür sicher Verständnis.
Helfen sie mit!
Sind auch Sie wachsam und melden sie Auffälligkeiten der Polizei.
Im Sinne der Tiere

 

Zögern Sie bitte nicht, wenn Sie weitere Informationen darüber haben und schicken diese möglichst schriftlich an:

Tierversuchsgegner Pulheim e.V.
MENSCHEN FÜR TIERRECHTE
Bernhardstr. 62
50259 Pulheim-Brauweiler

Achtung! - Schuhe- und Altkleidersammlungen auch in Ihrem Ort?!

Da in diesem Zusammenhang immer auch Haustiere - insbesondere Katzen - spurlos verschwinden, bitten wir auf Verdächtigkeiten zu achten (fremde Kennzeichen, suchende Personen, die sich widerrechtlich auf privatem Grundstück befinden etc.).  Melden Sie Verdächtigkeiten immer der Polizei und uns!                                                                                                                         
Warnen Sie Ihre Nachbarn! Dulden Sie keine Sammelbehälter auf Ihrem privaten Grundstück!                                                                                       
Informationen unter:                                                                                                                    
www.tierversuchsgegner-pulheim.de.vu  "Haustier verschwunden - was tun?" 
 
Vermißtenmeldungen
bitte an die Katzenrettung  www.verschwundene-haustiere.de 
 
Forum
für Meldungen bezüglich Sammlungen und krimineller Tierfängerei benutzen!
Vermisstenmeldungen
auch unter www.katzensuchdienst.de von TSV Samtpfote.
 
Tierversuchsgegner Pulheim e.V.
MENSCHEN FÜR TIERRECHTE
Redakteurin TIER-INFO: Trudi Straeten
Vorsitzender: Gerd Straeten
50259 Pulheim-Brauweiler

 

Achtung! - Katzenfänger im Erftkreis unterwegs!
 
Offensichtlich sind in den letzten Wochen im Erftkreis "mehr als 20 Katzen" spurlos verschwunden. Dies teilte uns heute ein Anrufer aus Bedburg mit, der ebenfalls seine schwarze Katze vermißt. Kurz zuvor hatte uns eine Frau aus der Tierklinik in Stommeln ihren Kater als vermißt gemeldet, die sich besorgt über das Verschwinden "etlicher Katzen" im Raum Sinnersdorf äußerte. In diesem Zusammenhang wurde angeblich eine ältere, grauhaarige Frau beobachtet, die den Kater eingefangen und in ihren Mercedes (älteres Baujahr, Kennzeichen unbekannt), getragen habe. Die ermittelnde Polizei konnte allerdings einer Frau, auf die die Beschreibung zutrifft, die Tat nicht nachweisen.
Anzeigen "gegen Unbekannt" wurden bei den zuständigen, örtlichen Polizeidienststellen erstattet.
 
Melden Sie verdächtige Beobachtungen (Personenbeschreibung, Fahrzeugtyp und Kennzeichen) unbedingt der Polizei und uns!
 
Tierversuchsgegner Pulheim e.V.
Menschen für Tierrechte

 

Katzenfänger in Kelkheim – eine Warnung!  (nur ein Beispiel von vielen)

 

Am 27.09.2002 ist unsere gepflegte, tätowierte und sterilisierte Hauskatze Cherry, in Kelkheim, Breslauer Strasse, spurlos verschwunden. Es  begann für mich eine lange, nervenaufreibende Suche. Alles erdenkliche habe ich unternommen, um das Schicksal unserer geliebten Katze aufzuklären, alles ohne Ergebnis, spurlos verschwunden. Ich erstattete Strafanzeige wegen Haustierdiebstahl gegen unbekannt. Durch meine intensiven Recherchen bin ich mittlerweile der festen  Überzeugung, dass kriminelle Tierfänger am Werk waren. Ich stellte fest, dass in meinem und den Nachbarorten zu gleicher Zeit weitere gepflegte Hauskatzen auf ähnlich rätselhafte Weise verschwunden waren. Innerhalb von 6 Monaten sind in Kelkheim und Umgebung mindestens ca. 40 Katzen spurlos verschwunden waren, die Dunkelziffer ist sicher hoch.  Am 12.10.2002 habe ich zufällig einen Artikel „Angst vor Tierfängern im Taunus“ in der Taunuszeitung gelesen. Ein Auszug daraus:  „Bei 68 vermissten Katzen habe ich aufgehört zu zählen“, sagt Marion Schramm von „Tierfreunde aktiv“ Rodheim. Nach dem Erscheinen des Zeitungsartikels hat der Katzenschwund in Oberursel und Umgebung plötzlich aufgehört. Ja – scheint so, dass Katzenfänger auch die Zeitung durchlesen.

Ich  recherchierte weiter und  lernte andere Bürger aus ganz Deutschland kennen, deren Katzen auch unter ähnlichen  merkwürdigen Umständen verschwunden sind. Es stellte sich heraus, dass vor, während und nach dem Verschwinden von Tieren immer wieder bestimmte  Vorfälle bzw. Umstände in der jeweiligen Region passieren, dies zieht sich wie ein roter Faden.

Es gibt Warnsignale! Wir kannten diese Warnsignale seinerzeit nicht. Hätten wir bestimmte Vorfälle vor dem Verschwinden unseres Katers richtig einzuordnen gewusst, dann wäre unser Cherry noch heute bei uns.

Deshalb achten Sie auf folgendes:

1.       Zeiten ändern sich, d.h. Tiere bleiben länger weg als gewöhnlich oder sie kommen auf Rufen nicht sofort nach Hause gelaufen oder wollen zu für sie ungewöhnlichen Zeiten unbedingt nach draußen

2.     Tiere ändern ihr Essverhalten, d.h. sie fressen nicht zu Hause oder aber sie kommen nach Hause und übergeben sich.

3.     Tiere vergrößern ihr Revier, d.h. Sie selbst, Freunde oder Nachbarn bemerken, dass ihr Tier sich in anderen Strassen oder Gegenden aufhält. Es kann durchaus sein, dass Tiere plötzlich 2 Kilometer und mehr „weglaufen“.

4.     Tiere reagieren auf laute Geräusche plötzlich panisch, d.h. normale Geräusche des Lebensumfeldes, eine Tür, die zugeschlagen wird, ein Löffel, der in der Küche auf den Boden fällt u.ä. erzeugt plötzlich Panik bei dem Tier.

5.     Tiere werden „Handscheu“ oder wollen nicht mehr in ihren geliebten Katzenkorb.

6.     Tiere wirken matt und schlafen extrem viel, sind dann noch die Pupillen der Tiere weit geöffnet ist, dann ist höchster Alarm angesagt, es ist bereits versucht worden, die Tiere zu narkotisieren!!!

7.     Tiere bekommen, wenn sie sich körperlich anstrengen plötzlich schlecht Luft, d.h. sie japsen nach Luft; auch hier höchster Alarm.

8.     Tiere riechen ungewöhnlich, mancher beschreibt diesen Geruch als Katzenurin, oder auch als den Geruch des Buchsbaums, oder auch den Geruch einer neuen Regenjacke. Hier ist auch höchster Alarm angesagt.

9.     Tiere kommen mit kreisrunden Verletzungen oder Beulen nach Hause. Höchster Alarm.

Immer wieder gibt es folgende Vorkommnisse, wenn in einer Region Tiere –Katzen und Hunde – verschwinden:

1.       Fremde Personen schauen sich den Inhalt von gelben Säcken bzw. gelben Tonnen an und schauen sich auch Grundstücke an.

2.     Personen klingeln und wollen Zeitschriftenabos verkaufen, vor allem wird nach Interesse an Tiermagazinen gefragt.

3.     Personen klingeln und wollen Tierfutter verkaufen.

4.     Mehrmals wurden, vor allem auch in den Abend- und Nachtstunden ortsfremde Personen mit Rücksäcken beobachtet, die durch die Gegend spazieren.

5.     Kombis und Transporter, sowohl mit auswärtigen, als auch ortsnahen KFZ-Kennzeichen, die langsam die Strassen abfahren. Diese auffälligen Transporter oder Kombis haben meist die Besonderheit, dass man nicht ins Innere des Fahrzeugs blicken kann, d.h. die Scheiben sind oder wurden nachträglich blickdicht gemacht.

6.     Immer wieder befinden sich diese fremden Personen oder Fahrzeuge an ruhigen Orten innerhalb der Gemeinde, z. B. Friedhöfe, Sport- und Spielplätze, Parkplätze. Mitunter befinden sich an diesen Stellen Futterreste, Futterschälchen oder getränkte Taschentücher.

7.     Besondere Aufmerksamkeit sollte man haben sobald es dunkel wird. Aber auch die frühen Morgenstunden, wenn es bereits hell ist, sind gefährlich.

8.     Immer wieder verstärken sich Meldungen von vermissten Tieren, wenn in einer Region Altkleidersammlungen waren.

 

 

Was kann man tun:

1.       Aufmerksam sein!!! Es kann jedem passieren, dass sein Tier gefangen werden soll! Wenn viele Bürger aufpassen, dann sind wir alle eine starke Gemeinschaft und werden mit Sicherheit Tätern ihre „Arbeit“ erschweren.

2.     Sie können uns per Handy erreichen. Schreiben Sie Kennzeichen genau auf, schauen Sie lieber zweimal auf das Kennzeichen, Personen die Übles im Schilde führen, „arbeiten“ mit Kennzeichen, bei denen sie Buchstaben oder Zahlen abkleben. Es werden auch Kennzeichen getauscht, daher immer auch aufschreiben wie das Fahrzeug aussieht. Niemals sich selbst in Gefahr begeben, sondern die Polizei sofort informieren.

3.     Manchmal ist der "Bauch" das beste Warnsignal.

4.     Wenn Sie feststellen, dass eventuell Tierfänger in Ihrer Region sind, lassen Sie Ihre Katzen nachts nicht raus. Die Fänger arbeiten mit Lockstoffen, ihr Tier hat keine Chance, es muss dem inneren Drang nachgehen und wird dem Fänger in die Arme laufen. Diese Sexualduftstoffe ziehen Katzen jeden Geschlechts sowie kastrierte Tiere gleichermaßen stark an.

5.     Sprechen Sie auch mit Freunden und Nachbarn, wenn Sie auffällige Beobachtungen machen. Warnen Sie andere Tierbesitzer. Es wurden auch bereits Hunde von umzäunten Grundstücken gestohlen.

6.     Sollten Tiere bereits verschwunden sein, erstatten Sie bei der Polizei Strafanzeige, rufen Sie uns an.

Weitere Informationen zum Thema auch im Internet zu finden unter:

www.katzensuchdienst.de*

www.im-sinne-der-tiere.de*

www.katzenrettung.de*

(www.tigerfreund.de)

Bürger gegen bundesweiten Haustierdiebstahl, Verein i. G.

U. Engel   - Tel. 0172-6907643 (Hessen)

D. Völker - Tel. 0170-2803030 (Rheinland-Pfalz)

Einen Vordruck für eine polizeiliche Anzeige erhalten Sie hier!


Hier ein weiteres Hilfsblatt für Sie:

Verschwinden von Katzen im Zusammenhang mit der Aufstellung von Sammeltonnen für Altkleider oder Schuhe durch dubiose und unbekannte Organisationen / Vereine – was kann getan werden? 

Das ist ein Thema, das viele Katzenfreunde bewegt, die Tiere vermissen oder
berechtigt Angst um ihre Miezen haben – Detailinformationen dazu z.B. unter
www.die-masuchs.de*
   

www.tiere-in-not-solingen.de*  

www.katzenrettung.de*

   Was Sie tun können und tun sollten:

> Achtung bei unbekannten Fahrzeugen, die besonders frühmorgens oder

   spätabends in Gegenden oder Strassen herumfahren, wo mit freilaufenden

   Haustieren - speziell Katzen - zu rechnen ist.

> Spezielle Aufmerksamkeit gilt Kombis, Kasten- und Lieferwagen mit Kennzei-
   chen nicht aus der eigenen Region - zumal, wenn Seiten- und Heckscheiben
   undurchsichtig gemacht wurden (Folie, Farbe, Vorhänge)..

> Solche Fahrzeuge tauchen verstärkt vor, während und nach Aktivitäten im Zu-
   sammenhang mit der Aufstellung von Altkleider- oder Altschuh-Sammeltonnen auf.

> Wichtig ist für uns jede konkrete Information wie Kennzeichen, KFZ-Typ und

   Farbe, Ort und Datum, Beobachtungen zu Personen im Zusammenhang damit.  

> Ebenfalls sollte beim Auftauchen solcher Fahrzeuge die Polizei umgehend

   informiert werden: Wichtig ist eine Kontrolle dieser Fahrzeuge, da begründeter
   Verdacht auf den Zusammenhang mit Haustierdiebstählen besteht.
> Exponieren Sie sich nicht unbedingt, wenn Sie alleine sind! Diese Leute (teilweise
   erheblich vorbestraft) sind nicht dafür bekannt, dass sie zimperlich wären.
   Vermeiden Sie unnötigen Risiken ausser bei akuter Gefahr für die Miezen!

> Informieren und sensibilisieren Sie alle Nachbarn, die Sie erreichen können – je
   mehr Leute die Augen offen halten, desto grösser die Chancen, dass etwas
   bemerkt oder sogar verhindert werden kann.

> Stellten Sie eine Tonne sicher! Da diese überwiegend frech ohne Erlaubnis auf
   privatem Grund aufgestellt werden, ist kaum mit irgendeiner Nachfrage zu rechnen!
> Wichtig sind ebenfalls Fotos der Sammeltonnen (teilweise auch Körbe) und der
   darauf befindlichen Aufkleber / Zettel und angegebener Tel.-Nummern - optimal
   wären Fotos per Digitalkamera.
   Bitte schicken Sie sämtliche Infos und alles greifbare Material an

                info@tiere-in-not-solingen.de  oder  catsdegen@aol.com

   Wir werden es dann entsprechend weiterleiten!
> Achten Sie auf fremdes Futter! Finden Sie solches (lose bzw. in Näpfen/Schalen)
   auf Ihrem Grundstück und wissen nicht, wer da füttert: Sofort beseitigen! Es
   könnte Sedativa enthalten, um die Tiere dann später problemlos einzufangen!

> Optimal: Sammeln Sie möglichst alle Tonnen bzw. stellen sie auf öffentlicher Fläche ab.
   Informieren Sie das zuständige Ordnungsamt über die herumstehenden Tonnen (vermei-
   den Sie aber jeden Hinweis auf Ihre Aktivität!) und die Behörde wird sie in der Regel
   entfernen! -  So sind die Tonnensammler gezwungen, aus ihrer Deckung zu kommen und
   sich bei der Behörde zu präsentieren, wenn sie ihre Tonnen zurück haben wollen!
 
>> Ganz besonders wichtig: Wenn Sie irgendetwas von dieser Auflistung bemerken,
     seien Sie ganz besonders wachsam, was Ihre Miezen betrifft!
     Halten Sie sie besser – selbst bei grösstem Protest - die nächsten Nächte im Haus!
     Vertrauen Sie auch nicht darauf, dass sie tagsüber in absoluter Sicherheit wären!
 
Leider gibt es kein Patentrezept ausser Misstrauen und höchster Wachsamkeit!

Bitte geben Sie diese Infos an möglichst viele anderen Tierfreunde weiter!

>>> Kollektive erhöhte Wachsamkeit ist derzeit unsere einzige „Waffe“! <<<

 

From: Klaus Dahms
To: Tierinfo
Sent: Thursday, February 27, 2003 7:14 PM
Subject: Kleidersammlungen

Hallo,

Habe ein bisschen in Sachen "Roter Ring" und Kleidersammlungen recherchiert. Sehr erstaunlich, der "Rote Ring" betreibt auch eine Rettungshundestaffel. Deswegen das "Freie Staffel" in der Adresse. Die Adresse habe ich auf einer Internetseite, die sich mit Rettungshunden beschäftigt gefunden. Im Gegensatz zu den Zetteln, die den Sammlungen beiliegen gibt es hier den Namen einer Ansprechpartnerin sowie eine Handynummer. Vielleicht erreicht man ja doch jemanden unter dieser Nummer.

Freie Staffel RRK - Roter Ring Kinderhilfe

49740 Haselünne
Monika Berg
Industriestr. 12
0171 - 9193681

Diese Adresse habe ich aus der Internetseite direkt herunter kopiert. Diese Adresse, sowie die Adresse auf den Sammelzetteln ist falsch. Die richtige Adresse, laut KlickTel, ist:

Firma Kinderhilfe, Roter Ring e.V. Landesverband Niedersachsen
Industriestr. 10
49740 Haselünne
Tel.: 05961 - 955051

Unter der gleichen Adresse gibt es dann noch den Kreisverband Emsland Osnabrück dieser Kinderhilfe mit der Telefonnummer: 05961 - 506454

In jedem Fall scheint der "Rote Ring" nicht ganz unbekannt zu sein - wie man aus nachfolgender, etwas älteren, Meldung ersehen kann.

In den letzten Wochen häuften sich in der Geschäftsstelle von FairWertung Berichte über dubiose bzw. offensichtlich betrügerische Sammelaufrufe in verschiedenen Städten.

Mit 'Pater Rodriguez' bat ein Sammler im niederrheinischen Kempen um Spenden, um "mit Ihrer Hilfe den Ärmsten der Armen zu helfen". Der gleiche Aufruf mit haargenau demselben Text, nur statt 'Pater Rodriguez' mit dem Bild einer Kirche, wurde auch in Herne und Essen verteilt. Bei Anrufen unter der angegebenen Telefonnummer des beauftragten Sammelbüros meldete sich stets nur eine Mail-Box mit der Ansage, es könnten zur Zeit keine weiteren Anrufe entgegengenommen werden. Aus Bonn, Arnsberg und dem Raum Mönchengladbach/Viersen wurde bekannt, dass ein 'Roter Ring Kinderhilfe e.V.' um Kleiderspenden warb. Im Bonner Raum wurden im Namen der 'Kinderhilfe e.V.' auch mobile Altschuhbehälter auf Privatgrundstücke gestellt. Es handelt sich dabei um einen nicht gemeinnützigen Verein mit Sitz in Haselünne, über dessen Ziele und Arbeitsweise nichts Näheres bekannt ist. Ein besonders dreister Sammelaufruf wurde in verschiedenen Nordrhein-westfälischen Städten, darunter in Essen und im Köln/Bonner Raum, verteilt. Darin heißt es: "Mit Ihrer Spende unterstützen wir verschiedene caritative Organisationen im In- und Ausland, z.B. Kinderheime, Katastrophenopfer (...) Sie können auch helfen, indem Sie Geld auf folgendes Konto einzahlen: Spendenkonto Care Deutschland (...)" Mit dieser Formulierung wird der Eindruck erweckt, die Altkleidersammlung gehe von der Hilfsorganisation Care Deutschland aus. Das ist aber nicht der Fall. "Care führt keine Straßensammlungen für Altkleider und -schuhe durch und hat dies auch nie getan", stellte die Organisation in einer Presseerklärung klar. Care Deutschland hat deshalb schon im April bei den Polizeidienststellen erster betroffener Städte Strafanzeigen gegen Unbekannt gestellt.

Was tun bei dubiosen Sammlungen?

Stimmen die Angaben auf dem Sammelzettel? Wer steckt hinter dem angeblich 'gemeinnützigen' Verein? Kann ich meine Altkleider bedenkenlos in diesen Container werfen? Was kann ich gegen unseriöse Sammlungen tun?
Viele Verbraucherinnen und Verbraucher sind verunsichert und wünschen sich praktische Tipps. Hier ein paar Faustregeln:

Fall Nr. 1: Als Veranstalter der Sammlung ist ein 'eingetragener Verein' (e.V.) angegeben.

Ein 'eingetragener Verein' muss, wie der Name schon sagt, im Vereinsregister des zuständigen Amtsgerichtes (=Amtsgericht des Ortes, an dem der Verein seinen Sitz hat) eingetragen sein. Jede/r interessierte Bürger/in kann dort einen Auszug aus dem Vereinsregister mit der Vereinssatzung und den Namen der Vorstandsmitglieder anfordern. Ob der Verein als gemeinnützig anerkannt ist, kann man beim zuständigen Finanzamt erfahren. Darüber hinaus (bzw. wenn wegen fehlender Ortsangabe eine Anfrage beim Amtsgericht/Finanzamt nicht möglich ist) gibt es die Möglichkeit, beim Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) anzufragen, ob der betreffende Verein dort bekannt ist. Das DZI ist der deutsche 'Spenden-TÜV', der gemeinnützige Organisationen auf ihre Spendenwürdigkeit hin überprüft (DZI, Bernadottestr. 94, 14195 Berlin). Gegen einen mit 3,- DM frankierten Rückumschlag erhält man Auskunft über bis zu drei Vereine - es empfiehlt sich also, ggf. Anfragen zu bündeln.

Fall Nr. 2: Ein gewerblicher Sammler gibt sich 'mildtätig'.

Manche Sammler lassen sich allerhand einfallen, um sich einen mildtätigen Anschein zu geben. Oft eher plump, manchmal aber auch raffiniert und auf den ersten Blick gar nicht so leicht zu durchschauen. Ein Indiz für unseriöse Geschäftemacherei ist z.B. eine Telefonnummer, unter der niemand zu erreichen ist, oder Ansagen wie:"Diese Mailbox kann zur Zeit keine weiteren Nachrichten annehmen." Wiederholte Anrufe bei solche Nummern gehen erfahrungsgemäß nur ins Geld der Anrufenden. Deshalb sollte man lieber das örtliche Gewerbeaufsichtsamt informieren und darauf aufmerksam machen, dass hier offensichtlich mit unlauteren Mitteln geworben wird. Die Behörde hat die Möglichkeit, gegen solche Sammlungen vorzugehen. Je mehr Bürger/innen sich über unseriöse Sammelaufrufe beschweren, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Verwaltung von ihren Möglichkeiten Gebrauch macht. Ein Musterbrief kann per e-mail beim Dachverband FairWertung angefordert werden.

Fall Nr. 3: Plötzlich steht ein Sammelbehälter vor der Tür.

Eine beliebte Variante besonders bei gewerblichen Schuhsammlern: Sie stellen ungefragt mobile Sammelbehälter vor die Haustür oder auf den Bürgersteig mit der Versicherung, diese würden am selben oder am nächsten Tag wieder abgeholt. Entgegen der Behauptung des Aufstellers ist nicht das Wegnehmen von solchen ungefragt und ohne Genehmigung aufgestellten Behältern strafbar, sondern vielmehr das Aufstellen selbst. Auch in diesem Fall sollte die Behörde informiert und aufgefordert werden, ihrerseits gegen den dreisten Sammler tätig zu werden.

Fall Nr. 4: Im Stadtgebiet sind 'wilde' Container aufgestellt.

Ohne Genehmigung auf öffentlichem Grund (z.B. auf dem Bürgersteig) aufgestellte Sammelcontainer kann die Stadtverwaltung entfernen und die Kosten dem Aufsteller in Rechnung stellen. Das gilt übrigens auch, wenn der Container selbst zwar auf privtem Grund steht, zum Entleeren aber öffentlicher Grund genutzt werden muss. Voraussetzung für die Entfernung ist natürlich, dass der Behörde bekannt ist, wo solche Container stehen. Es ist daher hilfreich, wenn Bürgerinnen und Bürger der Verwaltung die Standorte von 'wild' aufgestellten Containern mitteilen.

Fall Nr. 5: Container auf Rädern

Eine andere Variante der 'wilden' Sammelbehälter sind mobile Container, die wie ein PKW-Anhänger fortbewegt werden können. Immer wieder werden solche 'Container' über Nacht neben Altglas- und Altpapiercontainern oder am Straßenrand aufgestellt und die Anhängerkupplung abmontiert. Die Betreiber berufen sich darauf, mit diesen Anhängern ganz normale 'Teilnehmer am Straßenverkehr' zu sein. Dies ist allerdings nicht der Fall, da das Abstellen von Fahrzeugen oder Anhängern zu einem anderen Zweck als dem des Haltens oder Parkens juristisch eine genehmigungsflichtige Sondernutzung von öffentlichen Straßen und Wegen darstellt. Auch hier sind also die Behörden berechtigt einzuschreiten und die Anhänger abschleppen zu lassen, und sollten aufgefodert werden, dies auch zu tun.

Quelle: http://www.fairwertung.de/

Bei FairWertung handelt es sich um einen Dachverband der Schuh- u. Kleidersammler der sich zusammensetzt aus verschiedenen katholischen und evangelischen Verbänden.

Es gibt also doch so einiges wie man diesen dubiosen Sammlern ganz gehörig "in die Suppe spucken" kann.

Es grüßt euch herzlich
Klaus
webmaster@catsworld.de
http://www.catsworld.de

Keine Zeitungsanzeigen aufgeben, wenn man kleine Katzen zu vergeben hat!

Sent: Thursday, May 29, 2003 10:56 AM
Subject: Warnung im Radio (fwd)

Hallo zusammen, nur zur Info, dass die Medien das Thema weiterhin aufgreifen.
Birgit

---Ursprüngliche Nachricht---
From: Heidi 
Subject: Warnung im Radio

Um 9.00 und um 12.00 Uhr hat Radio Niedersachsen vor Tierfängern gewarnt. Man solle keine Anzeigen in den Zeitungen aufgeben,wenn man Katzen zu vergeben hat,die Tierfänger hätten da ein leichtes Spiel.Die Katzen würden für die Pelzindustrie und für Labors gebraucht.Was noch berichtet wurde,weiß ich nicht,weil ich es leider mal wieder verpaßt habe.Mir hat eine Frau davon erzählt.

Quelle: www.tigerfreund.de

 

Schreiben der Bezirksregierung Köln, Zeughausstraße 2-10, 50667 Köln:
 
Polizeiangelegenheiten
Ihr Schreiben (E-Mail) an das Innenministerium NRW vom 27.06.2002
 
Sehr geehrte Frau Masuch,
 
wie Ihnen bereits bekannt ist, hat mich das Innenministerium NRW gebeten, Ihr Schreiben vom 27.06.2002 zu beantworten.
Sollte es im Bereich der Kreispolizeibehörde Düren zur Nichtaufnahme von Strafanzeigen im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Katzen gekommen sein, so kann ich dazu erst Stellung nehmen, wenn Sie mir weitere Einzelheiten schildern.
 
Gleichwohl habe ich mit den Kreispolizeibehörden, die für die von Ihnen genannten Gebiete - Kreis Düren und der Rhein-Sieg-Kreis - zuständig sind, gesprochen, um nähere Hinweise zu dem von Ihnen geschilderten Kriminalitätsphänomen zu erhalten. Weil bei keiner der betroffenen Kreispolizeibehörden Düren, Siegburg und Bonn ein Lagebild zu diesen Straftaten geführt wird, und im Übrigen ein entsprechendes Dunkelfeld von Delikten nicht auszuschließen ist, können die Kreispolizeibehörden und ich das Ausmaß des Problems nicht genau verifizieren.
Ich möchte aber die Gelegenheit nutzen, auf einige Grundlagen der polizeilichen Arbeit, die die von Ihnen aufgezeigte Problematik betreffen, einzugehen. Bei weiteren Kontakten mit den örtlich zuständigen Kreispolizeibehörden können Sie sich gerne auf diese Ausführungen berufen.
 
Zunächst einmal muß festgehalten werden, daß alle Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten dem so genannten Legalitätsprinzip unterliegen. Dies bedeutet, daß sie grundsätzlich alle Straftaten, die ihnen bekannt werden, verfolgen müssen. Dazu gehört sicher auch der Diebstahl von Katzen oder anderen Haus- oder Nutztieren. Daraus folgt, daß Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte verpflichtet sind, entsprechende Strafanzeigen entgegen zu nehmen. Dies gilt zunächst für alle Sachverhalte, bei denen zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Straftat bestehen. Hier dürfte gerade im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Katzen die Grundproblematik bei der Erstattung von Anzeigen liegen. Jede Beamtin und jeder Beamte wird zunächst einmal prüfen, ob entsprechende Anhaltspunkte für den Diebstahl der verschwundenen Katze gegeben sind. Es liegt auf der Hand, daß eine Katze auch aus anderen Gründen nicht mehr zurückkehrt (z. B. Verkehrsunfall). Je mehr Anhaltspunkte die Anzeigenerstatterin oder der Anzeigenerstatter dafür benennen können, daß vermutlich ein Diebstahl vorliegt, desto eher wird es zur Aufnahme einer entsprechenden Anzeige und von Erfolg versprechenden Ermittlungen kommen. Anhaltspunkte für das Vorliegen eine Straftat können zum Beispiel der Zeitraum sein, seit dem die Katze vermißt wird, deren Abweichen von festen Gewohnheiten, weitere Fälle unerklärlichen Verschwindens von Katzen im Wohnumfeld oder verdächtige Beobachtungen.
 
Grundsätzlich werden die Anzeigenerstatterinnen und Anzeigenerstatter auch aufgefordert, die protokollierte Strafanzeige und/oder einen entsprechenden Strafantrag zu unterschreiben. Gerade die Unterzeichnung eines Strafantrags dürfte in den von Ihnen geschilderten Fällen zwingend notwendig sein, um den Vorschriften des Strafgesetzbuches und der Strafprozessordnung Genüge zu leisten.
 
Auch wenn es der Anzeigeerstatterin oder dem Anzeigeerstatter nicht gelingen sollte, die Polizeibeamtin oder den Polizeibeamten davon zu überzeugen, daß genügend Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Straftat bestehen, ist diese oder dieser - wie oben erwähnt - verpflichtet, die Anzeige aufzunehmen und weiterzuleiten, wenn die Anzeigenerstatterin oder der Anzeigenerstatter darauf bestehen. In Deutschland ist die Staatsanwaltschaft "Herrin des Ermittlungsverfahrens". Dies bedeutet, daß letztlich nur sie die strafrechtliche Relevanz eines angezeigten Sachverhaltes rechtlich verbindlich bewerten, weitere Ermittlungen anordnen oder das Verfahren einstellen kann. 
Sollten Sie Zweifel haben, ob der von Ihnen der Polizei mitgeteilte Sachverhalt auch tatsächlich Gegenstand einer Anzeige wurde, so haben Sie die Möglichkeit, dies an zentraler Stelle in den Kreispolizeibehörden zu hinterfragen. Jede Strafanzeige wird zeitnahe in Vorgangserfassungssystemen gespeichert und mit einer individuellen Vorgangsnummer, die Sie als Geschädigte erfahren können, versehen.
 
Ausgangs Ihres Schreibens vom 27.06.2002 hatten Sie das Innenministerium gebeten, alle Polizeidienststellen schriftlich auf die Pflicht, Anzeigen entgegen zu nehmen, hinzuweisen.
 
Dieser Bitte kann ich für den Bereich der Bezirksregierung Köln leider nicht entsprechen, weil mit der Anzeigenaufnahme - wie ich eingangs schon erwähnte - Grundsätze der polizeilichen Arbeit verbunden sind. Diese sind - und davon gehe ich fest aus - jeder Polizeibeamtin und jedem Polizeibeamten auf Grund der langen und fundierten Ausbildung bekannt. Ich sehe daher keine Veranlassung in der von Ihnen gewünschten Weise tätig zu werden. 
 
Sollte es Ihnen trotz allem widerfahren, daß die Entgegennahme einer Strafanzeige im Einzelfall abgelehnt wird, haben Sie mehrere Möglichkeiten. Zunächst können Sie die Anzeige schriftlich bei der für Sie zuständigen Polizeidienststelle oder Staatsanwaltschaft erstatten. Parallel dazu können Sie sich bei den Vorgesetzten der betreffenden Beamtin oder des Beamten beschweren. Dazu können Sie auch die Leitung der Polizeibehörde oder die Bezirksregierung Köln einschalten.
 
Ich habe allerdings die Bitte, daß Sie sich bei derlei Vorkommnissen die genauen Umstände (Ort und Uhrzeit des Geschehens, Name der Beamtin oder des Beamten, Verlauf des Gesprächs, mögliche Zeugen) merken und diese möglichst detailliert mitteilen. Der Sachverhalt wird dann unter Beteiligung der betreffenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genau geprüft, und Sie werden über das Ergebnis informiert.
 
Die Kreispolizeibehörden Düren, Siegburg und Bonn habe ich über diesen Schriftwechsel unterrichtet, Sodas Sie die Möglichkeit haben, sich darauf zu beziehen, sofern es zu Problemen in der zukünftigen Zusammenarbeit mit den örtlichen Polizeidienststellen kommen sollte.
 
Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben gedient zu haben und verbleibe
 
mit freundlichen Grüßen
 
Im Auftrag
(Pfau) 



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