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Strafanzeigen und Strafanträge:

 

Das Urteil des Verwaltungsgerichtes Gießen zur Ablehnung eines Tierversuches kann bei uns angefordert werden
 
Hallo Ihr Lieben,

anbei das Urteil des Verwaltungsgerichts Gießen zur Ablehnung eines Tierversuchs durch den Regierungspräsidenten Giessen. Gegen das Urteil ist Einspruch eingelegt worden, so dass es in die nächste Instanz geht. Für diejenigen, die sich in Verwaltungsrecht nicht auskennen und denen deshalb die Feinheiten des Verfahrens entgehen (ist im Augenblick auch nicht so wichtig) sei gesagt, dass die tierschutzrechtlich relevante Urteilsbegründung in der Mitte von Seite 13 beginnt. Auch wenn das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, so ist es doch ein Hoffnungsschimmer. Hoffen wir, dass die nächste Instanz (Verwaltungsgerichtshof Kassel) ebenso
entscheidet. Das wäre wunderbar, denn Urteile der zweiten Instanz sind schon ziemlich bedeutend. Drückt die Daumen.

Liebe Grüße
Christina
 
Anmerkung der Redaktion:
Als PDF-Datei - 853 KB - kann das Urteil bei uns angefordert werden.
 
Unserem sehr aktiven Mitglied Christina Kremer ein ganz besonderes DANKESCHÖN für die Recherche und Bemühungen!!! 

 

Zu: Urteil der Staatsanwaltschaft Duisburg

PIT
- Koordination- Rosenweg 5
0-79336 Herbolzheim

Lothar Schwarz 0 Rosenweg 5 0 0-79336 Herbolzheim

Staatsanwaltschaft Duisburg
Koloniestr.72

0-47057 Ouisburg

Tel.: 07643/6877
Fax :07643/8537
eMail: lothar .schwarz@t-online.de
Internet: www.lothar-schwarz.de

"'-'

Ihr Zeichen, Ihre Nachricht

Unser Zeichen, unsere Nachricht SCH/sg

Telefon, Name
07643/6877 -Schwarz

174 JS 316/03

Sehr geehrte Damen und Herren,

Bürozeiten:
Mo-Fr 19:00-20:00 So 10:00-12:00 Bankverbindung:
Postbank Karlsruhe
BLZ 660 10075
Kto: 260 488-755

Datum
Montag, den 15.09.2003

"-'-'

in o.g Strafangelegenheit hatten Sie in Ihrer Begründung wg. der Einstellung des Verfahrens begründet: Der Hund hätte sich in ein Lamm verbissen gehabt und deshalb hätte er nur mit Tritten getrennt werden können.

Zum Einen ist es wohtdie Aussage des Schäfers, dass sich der Hund in ein Lamm verbissen hatte. Zum Andern sollte ein Schäfer in der Lage sein, einen Hund ohne "Fusstritte" von einem Tier zu trennen.. Als langjähriger Aussendienstmitarbeiter, also direkt vor Ort bei einem Tierschutzverein hier in Südbaden, weiss ich mit Bestimmtheit, dass ein Trennen von sich verbissenen Hunden sehr wohl mit anderen Methoden möglich ist. Hier handelt es sich um einen Hund, der dem Schäfer zudem sehr wohl bekannt war und spezielle Ausbildungen hinter sich gehabt haben müsste. Mir erscheint die Aussage des Schäfers deshalb als sehr fadenscheinig.

Aus der langjährigen Praxis ist im Bereich der Schäfer und Schafhaltung wenig erfreuliches zu berichten. Was den meissten Menschen immer noch als "Idyll" dargestellt wird ist zwischenzeitlich zu einem reinen "Geschäft" geworden mit oft rüden Methoden und mit manchmal verheerenden Auswirkungen für die Tiere. Dieses "Idyll" ist wohl der Grund wie z.B. auch im Zirkusbereich, dass die Damen und Herren, die dort
"aktiv" sind, immer noch als "Tierfreunde" gelten. Oft sind es aber wahre Tierschänder. Hier hatten wir einen Schäfer, der einen Grossteil seiner Schafe mit einer grassierenden Krankheit (manche Schafe gingen regelrecht auf Fuss-Stümpfen, blutend und eiternd) immer weitertrieb, bis Tierschützer ihn stoppten. Aber auch da wurde sehr milde bestraft, wobei dies YQ[ der Aufnahme des Tierschutzgesetzes ins Grundgesetz war.

Es ist an der Zeit, dass im Tierhaltungsbereich Zeichen gesetzt werden. Menschen, zumal die, die jeden Tag mit Tieren zu tun haben müssen nach und nach erkennen, dass Tiere Mitgeschöpfe sind, die aus der besonderen Stellung zum Menschen heraus einen besonderen Schutz geniessen dürfen und müssen. Nicht selten werden Dompteure, Zirkusleute, Reiter aber auch Schäfer heroisiert. Oft sieht die Wirklichkeit
weniger heldenhaft aus. Es ist gar nicht so schwer, Tiere zu dressieren, zu zähmen o.a. weil sie von Natur aus nicht die "gefahrlichen", "blutrünstigen" Bestien sind, wie oft spielerisch dargestellt. Die Bestie ist
oftmals der Mensch, der einen Hund mit Fusstritten traktiert. Das ist nichts heldenhaftes und heroisches, das ist einfach nur schwach und dumm. Und: Muss endlich mehr betraft werden.

Mit (tier)freundlichen Grüssen

 

Hier ist das enttäuschende Ergebnis unserer Bemühung um ein gerechtes Urteil, das geschundenen Tieren widerfahren sollte, nachdem der Tierschutz endlich in die Verfassung aufgenommen wurde.

 

Herzliche Grüße

Gerd und Trudi

 

Staatsanwaltschaft Duisburg

Koloniestr. 72

47057 Duisburg

Geschäftsnummer: 174 Js 316/03

 

Betr.: Ihre Strafanzeige vom 12.06.2003

Gegen Horst Urbanek

Wegen Verstoßes gegen das Tierschutz

 

Sehr geehrte Frau Straeten!

Sehr geehrter Herr Straeten!

 

Ich habe das Verfahren gegen den Beschuldigten gemäß § 153 stopp mit ausdrücklicher Zustimmung des zuständigen Gerichts eingestellte.

Hierbei wurde berücksichtigt, dass der Beschuldigte nicht einschlägig bestraft ist; ferner, dass der Hund sich in ein Lamm verbissen hatte und nur mit Tritten getrennt werden konnte.

Da die Handlung des Beschuldigten situationsbedingt war, ist das Verschulden als  gering anzusehen.

Auch ist davon auszugehen, dass der Beschuldigte durch das bisherige Verfahren hinreichend beeindruckt ist, so dass eine weitere Strafverfolgung entbehrlich erscheint.

Zivilrechtliche Ansprüche werden durch diesen Bescheid nicht berührt.

Hochachtungsvoll

(Storek)

Staatsanwalt

 

Unsere Anzeige zur Erinnerung (Adressen aus Datenschutzgründen unkenntlich):

 

An die Staatsanwaltschaft Duisburg

Koloniestraße 72,

47057 Duisburg


Sehr geehrte Damen und Herren der Staatsanwaltschaft Duisburg,



hiermit erstatten wir Strafanzeige und Strafantrag wegen Verdacht des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz wegen Mißhandlung und Tierquälerei sowie aus allen sonstigen rechtlichen Gründen gegen die namentlich unbekannte ausführende Person des Schäfers sowie des verantwortlichen Schafzüchters.


Am 23.05.2003 beobachtete die Zeugin:

 

Constanze Escher, XXXXXweg 47447 Moers
(0 28 41) XXXXXX

sowie die Zeugen:

Marc-Alexander Escher

(gleiche Adresse)

und
Petra Hahn-Thielk

Xxxxxstraße
47198 Duisburg


wie ein Schäfer in den Rheinauen in Duisburg-Homberg einen seiner Hunde brutal mit 10 bis 15 starken Fußtritten mißhandelte.

Danach trat der Schäfer einen Pflock oder ähnliches in den Boden, an den der Hund vermutlich angebunden wurde, da er sich in unmittelbarer Nähe des Hundes befand. Dann
verpaßte der Schäfer dem Hund, der zu der Zeit schon am Boden lag, zwei weitere Tritte. Der Schäfer entfernte sich ohne sich um den Hund oder ein evtl. verletztes Schaf zu kümmern.
Den von den Zeugen hinzugerufenen Polizeibeamten der Duisburger Polizei erklärte der Schäfer, daß dieser Hund ein Schaf gerissen habe und er deshalb eingreifen mußte.

Da es sich um den eigenen Hund des Schäfers handelt, bitten wir die Staatsanwaltschaft zu recherchieren und zu ermitteln, ob es sich hier um einen doppelten Verstoß gegen das Tierschutzgesetz handelt. Denn damit wäre
erwiesen, daß der Schäfer seinen Hund nicht im Griff hat, den er mit der Betreuung der Schafe "beauftragt". Dies wäre ebenfalls ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Somit habe sich der Schäfer auch und insbesondere der Tierquälerei gegen die Schafe UND der Mißhandlung des Hundes schuldig gemacht.
Dies sind gleich zwei klare Verstöße gegen das Tierschutzgesetz.

Wir bitten um Bestätigung des Eingangs unserer Anzeige, um Aufnahme der Ermittlungen gegen die Verantwortlichen und um Mitteilung des Aktenzeichens sowie des Sachstandes.
Gleichzeitig bitten wir um Prüfung, ob die Polizei und das Veterinäramt in dieser Angelegenheit ihren Pflichten - die infrage kommenden Tiere tierärztlich zu versorgen und nicht unnötigen Leiden, Schmerzen und Schäden auszusetzen - gewissenhaft nachgekommen sind.

Mit freundlichen Grüßen

Gerd Straeten, Vorsitzender

Trudi Straeten, Geschäftsführerin

Tierversuchsgegner Pulheim e.V.

MENSCHEN FÜR TIERRECHTE

50259 Pulheim-Brauweiler

Tel.: 0 22 34 - 8 12 84

Mail-Adresse: Tierinfo@gmx.de

Homepage: http://mitglied.lycos.de/tierinfo


From: "Holger Wiederhold" <h.wiederhold@stadt-duisburg.de>
To: <
tierinfo@gmx.de>
Sent: Thursday, June 12, 2003 9:44 AM

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre e-mail wurde mir vom Veterinäramt Duisburg zugeschickt. Nachfragen bei der Polizei ergaben, dass keine Strafanzeige gestellt wurde, sondern ein Streifenprotokoll. Demnach kann nur im Laufe eines Ordnungswidrigkeitenverfahren ermittelt werden, wer, wie und warum gegen das Tierschutzgesetz verstoßen hat. Dieses Verfahren wird mit der Anhörung der betroffenen Personen eröffnet.

Nach Abschluß des Verfahrens werden sie von mir über den Ausgang unterrichtet.

Stadt Duisburg, Die Oberbürgermeisterin,
Ordnungsamt, 32-11-1 Tel.: 0203-283-4710, FAX: 0203-283-4148, Musfeldstr. 8-10, 47049 Duisburg
Im Auftrag Wiederhold

 

 

 

Christina Kremer (Mitglied unserer Tierschutz-Organisation)

Postfach 1263, 50102 Bergheim (02271-89280(Büro), * info@fueralletiere.de

 

 

 

 

Staatsanwaltschaft Traunstein                                                                              Bergheim, 19.06.2003

Postfach 14 80

 

83278 Traunstein

 

 

 

Strafanzeige wegen Tierquälerei

 

Beschuldigte:

 

  • Sr. M. Theodolinde Mehltretter
  • Franz Demmelmair
  • Stefan Hoechter
  • Durchführender Ernährungswissenschaftler an der Universität München

 

Geschäftsführer bei der Firma Adelholzener Alpenquellen GmbH, St. Primusstrasse 1-5, 82213 Siegsdorf

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich erstatte hiermit Anzeige gegen die drei o.a. Geschäftsführer der Firma Alpenquellen GmbH und gegen den Wissenschaftler , der den Versuch durchgeführt hat, wegen Tierquälerei und des Vertstosses gegen das Tierschutzgesetz. Die Begründung entnehmen Sie bitte folgendem Zitat des Deutschen Tierschutzbundes:

 

„Ein Ernährungswissenschaftler an der Universität München wurde beauftragt, die Wirksamkeit von „ActiveO2" zu testen: Für diese Studie wurden 15 Kaninchen verwendet. Über Magensonden erhielten sie Wasser mit unterschiedlichem Sauerstoffgehalt. Über implantierte Messfühler wurde die Aufnahme des Sauerstoffs im Blut, in der Bauchhöhle oder im Darm registriert. Die „überraschende" Erkenntnis: Bei einem erhöhten Sauerstoffgehalt im Wasser kann auch im Blut ein Sauerstoffanstieg gemessen werden. Jedoch lassen diese Ergebnisse keine Rückschlüsse darüber zu, inwiefern sauerstoff-angereichertes Wasser irgendwelche positiven Effekte beim Menschen hervorruft. Auch die Stiftung Warentest kommt zu dem Schluss, dass bislang kein ernährungsphysiologischer Vorteil und erst recht keine arzneiliche Wirkung sauerstoffangereicherter Getränke nachgewiesen werden konnte.“


 

Hier der Text von § 7 Abs. 2 des Tierschutzgesetzes:

 

„2) Tierversuche dürfen nur durchgeführt werden, soweit sie zu einem der folgenden Zwecke unerlässlich sind:

  1. Vorbeugen, Erkennen oder Behandeln von Krankheiten, Leiden, Körperschäden oder körperlichen Beschwerden oder Erkennen oder Beeinflussen physiologischer Zustände oder Funktionen bei Mensch oder Tier,
  2. Erkennen von Umweltgefährdungen
  3. Prüfung von Stoffen oder Produkten auf ihre Unbedenklichkeit für die Gesundheit von Mensch oder Tier oder auf ihre Wirksamkeit gegen tierische Schädlinge,
  4. Grundlagenforschung.

Bei der Entscheidung, ob Tierversuche unerlässlich sind, ist insbesondere der jeweilige Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse zugrunde zu legen und zu prüfen, ob der verfolgte Zweck nicht durch andere Methoden oder Verfahren erreicht werden kann.

(3) Versuche an Wirbeltieren dürfen nur durchgeführt werden, wenn die zu erwartenden Schmerzen, Leiden oder Schäden der Versuchstiere im Hinblick auf den Versuchszweck ethisch vertretbar sind. Versuche an Wirbeltieren, die zu länger anhaltenden oder sich wiederholenden erheblichen Schmerzen oder Leiden führen, dürfen nur durchgeführt werden, wenn die angestrebten Ergebnisse vermuten lassen, daß sie für wesentliche Bedürfnisse von Mensch oder Tier einschließlich der Lösung wissenschaftlicher Probleme von hervorragender Bedeutung sein werden.“

 

Der von der Firma Adelholzener Alpenquellen GmbH in Auftrag gegebene Versuch entspricht in keinem Punkt den in § 7 des Tierschutzgesetzes genannten Voraussetzungen. Er diente lediglich dazu, den Wirkungen eines Produktes einen pseudowissenschaftlichen Anstrich zu geben um damit die Verkaufszahlen in die Höhe zu treiben.

 

Ich fordere Sie auf zu überprüfen, ob und unter welchen Voraussetzungen der Versuch von der zuständigen Behörde genehmigt worden war und ob geprüft wurde, ob der verfolgte Zweck nicht durch andere Methoden und Verfahren zu erreichen gewesen wäre.

 

Ich bitte,

 

a)      den Eingang meiner Strafanzeige zu bestätigen

b)      mich über die witeren Ermittlungen zu informieren und

c)      meine Strafanzeige sorgfältig und mit der erforderlichen Gewissenhaftigkeit zu bearbeiten. Vorab möchte ich schon einmal ankündigen, dass ich mich mit einer evtl. beabsichtigten Einstellung des Verfahrens ohne für mich nachvollziehbaren Gründe nicht zufrieden geben werde.

 

Der Deutsche Tierschutzbund, einige andere befreundete Organisationen sowie die Adelholzener Alpenquellen GmbH haben eine Durchschrift meiner Strafanzeige erhalten.

 

Mit freundlichen Grüßen

Christina Kremer

 

 

 

Hetzkampagnen -

HP-Seiten, die Tierquälerei oder Tiermord  verherrlichen

 

Immer wieder erfahren wir von HP-Seiten, die ein eher negatives Bild von Tieren bzw. Tierquälerei oder Tiermord verherrlichten. Um diese Seiten aus dem Netz entfernen zu lassen erstatten wir gegen die Betreiber solcher Homepages Strafanzeige. Auf einer dieser vielen Seiten warb man mit dem Slogan: "Nur ein toter Kampfhund ist ein guter Kampfhund".
Angeblich sollte es sich hierbei um die Berliner Polizei als Betreiber der Seite handeln.
 
Wir haben nachgefragt:
 
Polizei
Direktion 6
Wedekindstraße 10
10243 Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,

unter nachfolgenden Link

http://free.pages.at/wat-a-picture/bullen-in-berlin.html

sehen Sie eine Hetzkampagne gegen bestimmte Hunderassen, die zuvor von den Medien und verschiedenen Politikern zu sogenannte "gefährliche Kampfhunde" degradiert und erklärt wurden. Die Rasse "Kampfhunde" gibt es nicht!

Bitte erklären Sie uns ob es sich tatsächlich um eine HP-Seite Ihrerseits handelt und was Sie mit dieser Seite bezwecken wollen.

Sollte es sich nicht um Ihre Seite handeln - was wir sehr begrüßen würden - liegt es sicherlich in Ihrem eigenen Interesse gegen den Betreiber der Seite vorzugehen.

 

Mit freundlichen Tierschutz-Grüßen

Gerd Straeten, Vorsitzender      

Trudi Straeten, Geschäftsführerin

Tierversuchsgegner Pulheim e.V.
MENSCHEN FÜR TIERRECHTE

 
und erhielten folgende Antwort:  
 
Sehr geehrte Frau Straeten und sehr geehrter Herr Straeten,
 
vielen Dank für Ihre email. Bei der Seite, auf die Sie sich beziehen handelt es sich nicht um eine Internetseite der Berliner Polizei. Wir haben von dieser Seite seit dem gestrigen Tag Kenntnis. Es wurde bereits ein Strafverfahren eingeleitet. Leider ist es uns im Moment nicht möglich diese Seite entfernen zu lassen.
Gegen den Betreiber der Seite laufen die Ermittlungen. Wir distanzieren uns von dem Inhalt der Seite, welche nicht von uns betrieben wird.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Sollten Sie noch Fragen haben stehen wir Ihnen gern zur Verfügung
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Ihre Polizeidirektion 6
 
Wetzlich, PKin, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Dir 6
 
 
 
Zu: Haustierdiebstahl
 
Schreiben der Bezirksregierung Köln, Zeughausstraße 2-10, 50667 Köln:
 
Polizeiangelegenheiten
Ihr Schreiben (E-Mail) an das Innenministerium NRW vom 27.06.2002
 
Sehr geehrte Frau Masuch,
 
wie Ihnen bereits bekannt ist, hat mich das Innenministerium NRW gebeten, Ihr Schreiben vom 27.06.2002 zu beantworten.
Sollte es im Bereich der Kreispolizeibehörde Düren zur Nichtaufnahme von Strafanzeigen im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Katzen gekommen sein, so kann ich dazu erst Stellung nehmen, wenn Sie mir weitere Einzelheiten schildern.
 
Gleichwohl habe ich mit den Kreispolizeibehörden, die für die von Ihnen genannten Gebiete - Kreis Düren und der Rhein-Sieg-Kreis - zuständig sind, gesprochen, um nähere Hinweise zu dem von Ihnen geschilderten Kriminalitätsphänomen zu erhalten. Weil bei keiner der betroffenen Kreispolizeibehörden Düren, Siegburg und Bonn ein Lagebild zu diesen Straftaten geführt wird, und im Übrigen ein entsprechendes Dunkelfeld von Delikten nicht auszuschließen ist, können die Kreispolizeibehörden und ich das Ausmaß des Problems nicht genau verifizieren.
Ich möchte aber die Gelegenheit nutzen, auf einige Grundlagen der polizeilichen Arbeit, die die von Ihnen aufgezeigte Problematik betreffen, einzugehen. Bei weiteren Kontakten mit den örtlich zuständigen Kreispolizeibehörden können Sie sich gerne auf diese Ausführungen berufen.
 
Zunächst einmal muß festgehalten werden, daß alle Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten dem so genannten Legalitätsprinzip unterliegen. Dies bedeutet, daß sie grundsätzlich alle Straftaten, die ihnen bekannt werden, verfolgen müssen. Dazu gehört sicher auch der Diebstahl von Katzen oder anderen Haus- oder Nutztieren. Daraus folgt, daß Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte verpflichtet sind, entsprechende Strafanzeigen entgegen zu nehmen. Dies gilt zunächst für alle Sachverhalte, bei denen zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Straftat bestehen. Hier dürfte gerade im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Katzen die Grundproblematik bei der Erstattung von Anzeigen liegen. Jede Beamtin und jeder Beamte wird zunächst einmal prüfen, ob entsprechende Anhaltspunkte für den Diebstahl der verschwundenen Katze gegeben sind. Es liegt auf der Hand, daß eine Katze auch aus anderen Gründen nicht mehr zurückkehrt (z. B. Verkehrsunfall). Je mehr Anhaltspunkte die Anzeigenerstatterin oder der Anzeigenerstatter dafür benennen können, daß vermutlich ein Diebstahl vorliegt, desto eher wird es zur Aufnahme einer entsprechenden Anzeige und von Erfolg versprechenden Ermittlungen kommen. Anhaltspunkte für das Vorliegen eine Straftat können zum Beispiel der Zeitraum sein, seit dem die Katze vermißt wird, deren Abweichen von festen Gewohnheiten, weitere Fälle unerklärlichen Verschwindens von Katzen im Wohnumfeld oder verdächtige Beobachtungen.
 
Grundsätzlich werden die Anzeigenerstatterinnen und Anzeigenerstatter auch aufgefordert, die protokollierte Strafanzeige und/oder einen entsprechenden Strafantrag zu unterschreiben. Gerade die Unterzeichnung eines Strafantrags dürfte in den von Ihnen geschilderten Fällen zwingend notwendig sein, um den Vorschriften des Strafgesetzbuches und der Strafprozessordnung Genüge zu leisten.
 
Auch wenn es der Anzeigeerstatterin oder dem Anzeigeerstatter nicht gelingen sollte, die Polizeibeamtin oder den Polizeibeamten davon zu überzeugen, daß genügend Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Straftat bestehen, ist diese oder dieser - wie oben erwähnt - verpflichtet, die Anzeige aufzunehmen und weiterzuleiten, wenn die Anzeigenerstatterin oder der Anzeigenerstatter darauf bestehen. In Deutschland ist die Staatsanwaltschaft "Herrin des Ermittlungsverfahrens". Dies bedeutet, daß letztlich nur sie die strafrechtliche Relevanz eines angezeigten Sachverhaltes rechtlich verbindlich bewerten, weitere Ermittlungen anordnen oder das Verfahren einstellen kann. 
Sollten Sie Zweifel haben, ob der von Ihnen der Polizei mitgeteilte Sachverhalt auch tatsächlich Gegenstand einer Anzeige wurde, so haben Sie die Möglichkeit, dies an zentraler Stelle in den Kreispolizeibehörden zu hinterfragen. Jede Strafanzeige wird zeitnahe in Vorgangserfassungssystemen gespeichert und mit einer individuellen Vorgangsnummer, die Sie als Geschädigte erfahren können, versehen.
 
Ausgangs Ihres Schreibens vom 27.06.2002 hatten Sie das Innenministerium gebeten, alle Polizeidienststellen schriftlich auf die Pflicht, Anzeigen entgegen zu nehmen, hinzuweisen.
 
Dieser Bitte kann ich für den Bereich der Bezirksregierung Köln leider nicht entsprechen, weil mit der Anzeigenaufnahme - wie ich eingangs schon erwähnte - Grundsätze der polizeilichen Arbeit verbunden sind. Diese sind - und davon gehe ich fest aus - jeder Polizeibeamtin und jedem Polizeibeamten auf Grund der langen und fundierten Ausbildung bekannt. Ich sehe daher keine Veranlassung in der von Ihnen gewünschten Weise tätig zu werden. 
 
Sollte es Ihnen trotz allem widerfahren, daß die Entgegennahme einer Strafanzeige im Einzelfall abgelehnt wird, haben Sie mehrere Möglichkeiten. Zunächst können Sie die Anzeige schriftlich bei der für Sie zuständigen Polizeidienststelle oder Staatsanwaltschaft erstatten. Parallel dazu können Sie sich bei den Vorgesetzten der betreffenden Beamtin oder des Beamten beschweren. Dazu können Sie auch die Leitung der Polizeibehörde oder die Bezirksregierung Köln einschalten.
 
Ich habe allerdings die Bitte, daß Sie sich bei derlei Vorkommnissen die genauen Umstände (Ort und Uhrzeit des Geschehens, Name der Beamtin oder des Beamten, Verlauf des Gesprächs, mögliche Zeugen) merken und diese möglichst detailliert mitteilen. Der Sachverhalt wird dann unter Beteiligung der betreffenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genau geprüft, und Sie werden über das Ergebnis informiert.
 
Die Kreispolizeibehörden Düren, Siegburg und Bonn habe ich über diesen Schriftwechsel unterrichtet, Sodas Sie die Möglichkeit haben, sich darauf zu beziehen, sofern es zu Problemen in der zukünftigen Zusammenarbeit mit den örtlichen Polizeidienststellen kommen sollte.
 
Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben gedient zu haben und verbleibe
 
mit freundlichen Grüßen
 
Im Auftrag
(Pfau) 
 
 
 
 
An die  

Staatsanwaltschaft Saarbrücken

Zähringer Str. 12

66119 Saarbrücken

 

Sehr geehrte Damen und Herren der Staatsanwaltschaft Saarbrücken,

hiermit erstatten wir Strafanzeige und Strafantrag wegen Verdacht des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz wegen Tierquälerei und Tiertötung sowie aus allen sonstigen rechtlichen Gründen gegen unbekannte ausführende Personen.

In der Zeit vom 01. Juli bis 09. Juli 2002 wurden etwa 80 bis 100 Tauben lang anhaltende, erhebliche Leiden zugefügt, die zum Tode führten. Um Wartungsarbeiten an der Westspange vorzubereiten, hatte die Stadt einen der Brückenpfeiler mit Plexiglas versiegelt, ohne die darin brütenden Tauben zuvor zu vertreiben. Deshalb mußten die Tiere - in dieser Todesfalle eingesperrt - elend verhungern und verdursten. Wer das Plexiglas anbrachte, mußte wissen, daß die im Brückenpfeiler lebenden Tauben qualvoll verenden. 

Dies ist ein klarer Verstoß gegen das Tierschutzgesetzes.

Wir bitten um Bestätigung des Eingangs unserer Anzeige, um Aufnahme der Ermittlungen gegen die Verantwortlichen und um Mitteilung des Aktenzeichens sowie des Sachstandes.

Mit freundlichen Grüßen

Gerd Straeten, Vorsitzender

Trudi Straeten, Geschäftsführerin
 
Tierversuchsgegner Pulheim e.V.
MENSCHEN FÜR TIERRECHTE
50259 Pulheim-Brauweiler
Anlage: Artikel der
Saarbrücker Zeitung
Redaktion Stadtverband
Gutenbergstraße 11-23
66103 Saarbrücken.
 
 
 
 
An die
Staatsanwaltschaft Essen
Zweigertstr. 36
45130 Essen
 

Sehr geehrte Damen und Herren der Staatsanwaltschaft Essen,

hiermit erstatten wir Strafanzeige und Strafantrag wegen Verdacht des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz wegen Tierquälerei und quälerische Tierhaltung mit nachfolgender Tiertötung sowie aus allen sonstigen rechtlichen Gründen

gegen die verantwortlichen, unbekannten ausführende Personen.

Zwei Hühner, mußten in einem geschlossenen Bus im Juni bei großer Hitze als "Anschauungsmaterial" und lebende "Kunstobjekte dienen". Die sehr sensiblen Tiere haben die Strapazen nicht überlebt! Ihnen wurden lang anhaltende, erhebliche Leiden zugefügt, die zum Tode führten.

Dies ist ein klarer Verstoß gegen das Tierschutzgesetzes.

Bitte prüfen Sie, ob nachfolgende Personen - Direktor Dr. Georg - W. Költzsch, Museum Folkwang Essen,
Goethestr. 41, 45128 Essen - hierfür verantwortlich sind.

Die Genehmigung zu diesem Spektakel wurde erteilt vom:

Veterinäramt Essen, Dr. Udo Holland
Goldschmidtstr. 181, 45309 Essen
Tel.: 0201/8832500, Fax.: 0201/8832510

Wir bitten um Bestätigung des Eingangs unserer Anzeige, um Aufnahme der Ermittlungen gegen die Verantwortlichen und um Mitteilung des Aktenzeichens sowie des Sachstandes.

Mit freundlichen Grüßen

Gerd Straeten, Vorsitzender

Trudi Straeten, Geschäftsführerin
 
Tierversuchsgegner Pulheim e.V.
MENSCHEN FÜR TIERRECHTE
50259 Pulheim-Brauweiler
 
Anlage: Zeitungsbericht
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30. 5. 2002
 
Zitat von Alex, ein 18jähriger junger Mann aus Berlin:

So Leute,nun zu dem Thema Crush (was soviel heißt wie zerstampfen). Ich liebe es Girls zuzusehen wie sie etwas zertreten (von Lebensmitteln über Spielzeug bis hin zu Tieren). Also hier ein paar Pics"

 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
hiermit erstatten wir Strafanzeige und Strafantrag gegen den Betreiber der HP-Seiten:
gegen das Tierschutzgesetz und gegebenenfalls das Artenschutzgesetz.
Siehe auch das Zertreten von Schildkröten.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
 
Gerd Straeten, Vorsitzender 
Trudi Straeten, Geschäftsführerin
Tierversuchsgegner Pulheim e.V.
MENSCHEN FÜR TIERRECHTE
 
 
Alex letzter Eintrag Nr. 65 in seinem Gästebuch lautete:
 
Alex: "warum soll ich noch bleiben? ich krieg doch jetzt eh streß mit den bullen
so leute. ich werde jetzt meine mitgliedschaft beenden und damit die ganze seite löschen. lebt wohl."

 

Lesen Sie hierzu auch den aktuelleren Artikel unter "Crush".



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