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Demonstration gegen die Pelzindustrie in Köln
 
Trotz Regenwetter versammelten sich am Welttierschutztag - Samstag, 4. Oktober - ca. 300 Tierfreunde auf dem Heumarkt in Köln, um gegen die grausame Haltung und Tötung der sogenannten Pelztiere zu demonstrieren.
Wir hatten uns kurzfristig entschieden mit einem Informationsstand an der Demonstration Köln pelzfrei teilzunehmen. Es war uns wichtig unseren MitstreiterInnen unsere Solidarität zu bekunden sowie das Flugblatt "Die große Karstadt-Lüge" an die Öffentlichkeit zu bringen. Die Besucher an unserem Info-Stand waren sehr interessiert und trugen sich in die von uns ausgelegten Unterschriftenlisten ein, um so ein Verbot des Imports von Hunde- und Katzenfelle aus Asien zu erwirken.
Als unsere Gäste waren Rolf Borkenhagen und drei weitere Mitglieder der Tierversuchsgegner Saar aus Saarbrücken angereist.
 
Gegen 12.00 Uhr marschierten wir mit Plakaten und Transparenten ausgestattet durch die Kölner Innenstadt.
Sehr wirkungsvoll bewies sich das Info-Mobil der Interessengemeinschaft Tierschutz aus Siegen, das den Zug anführte. Gleichzeitig diente seine Plattform den Gästen der Anti-Pelz-Organisationen aus England, Österreich und natürlich auch aus Deutschland, als Redebühne. 
Sehr beeindruckend wirkte auch der lange Zug von Pelz-Gegnern, die mit Trillerpfeifen, Rasseln und Trommeln für Stimmung und große Aufmerksamkeit in der Bevölkerung sorgte. Etwa drei Stunden lang brachten wir so unseren Unmut über die Qualen der Tiere in den Farmen der Pelzindustrie zwar lautstark aber friedlich zum Ausdruck.
 
Die Pelzgeschäfte, die wir aufsuchten und die immer noch von den Leiden der Tiere profitieren, waren auf unser Kommen vorbereitet und hatten Türen und Fenster durch herabgelassene Gitter fest verschlossen. Und das zur besten Verkaufszeit! Der Kürschner Peter Klein hatte sogar Türe, alle Schaufenster und die Außen-Leuchtreklame mit Packpapier zugeklebt, scheinbar in der Hoffnung, daß wir sein Geschäft übersehen und mit unserem Protest verschonen würden!
 
Der Inhaber einer Pelz-Änderungsschneiderei war nicht auf unseren Besuch vorbereitet und verschloß schnell die Eingangstür zu seinem Laden. In der Auslage des Schaufensters lagen u.a. Fuchspelze deren tote Glasaugen den Betrachter traurig anstarrten. Kein Wunder, daß die Emotionen der jungen TierfreundInnen allmählich hoch kochten. Sie klopften an die Fensterscheiben um so auf die Aufschrift ihrer Plakate und Transparente aufmerksam zu machen.
Der Inhaber der Änderungsschneiderei war bei der Demo im vergangenen Jahr nicht von den Pelzgegnern aufgesucht worden; hatte sich aber vor Fernsehkameras dahingehend geäußert, daß er die Demonstration der TierschützerInnen und TierrechtlerInnen nicht verstehe und schon gar nicht befürworten könne. "Wer solche Aussagen in der Öffentlichkeit macht, muß damit rechnen, daß auch er bei der nächsten Gelegenheit von den Aktivisten der Pelzgegner heimgesucht wird", erklärte Rainer Gaertner, Vorsitzender der Tierversuchsgegner Nordrhein-Westfalen, dann auch sehr treffend über Megafon.
Zum Abschluß riefen alle im Chor: "Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder! Keine Frage!"
 
Auf dem Weg von dem einen zum nächsten Pelzgeschäft brachten die Hamburger Rapper MC Albino und Madcap Darbietungen aus ihrem neuen Repertoire. Der Text "Ohne Rechte" verursachte uns eine Gänsehaut. Aber auch die rhythmischen Klänge der Trommeln, die von den als Tod verkleideten Pelzgegnern herrührten, die die Zugspitze vor dem Info-Mobil anführten.  
Bei der Schluß-Kundgebung forderte Dr. Edmund Haferbeck vom "Bundesverband zum Schutz vor Rechtsmissbrauch" Verbraucherschutzministerin Künast auf, endlich energisch gegen die Tierquälerei in der Pelzindustrie vorzugehen. Zum Schluß erklärte er uns, daß noch vor sieben Jahren diese Art der Demonstration verboten und somit strafbar gewesen sind und mehr als 50 Demonstranten wegen "Störung der Öffentlichkeit" verhaftet und eingesperrt wurden. Sie galten als Vorbestraft! Heute wären die gleichen Demonstrationen völlig legal und die damaligen Demonstranten gelten nicht mehr als Vorbestrafte.
Vielleicht sind in ein paar Jahren Tierbefreiungen und Jagdsabotagen nicht mehr strafbar?
Denn die eigentlichen Verbrecher sind schließlich unter unseren Gegnern zu finden!
 
Der Kölner Stadtanzeiger berichtete am 8. 10. über eine Strafanzeige eines Pelzhändlers, der sich angeblich durch Demonstranten bedroht fühlte.
Wir fragen uns, wie sich wohl ein Tier fühlen wird, wenn es vom Züchter brutal gepackt, aus seinem Käfig gezerrt und durch Schläuche in Mund und After vergast wird, um sich anschließend das Fell über die Ohren  ziehen zu lassen? 

Tierversuchsgegner Pulheim e.V.
MENSCHEN FÜR TIERRECHTE

 

Mischlings-Hundeschau:

Die Gewinner unserer diesjährigen Veranstaltung sind:

Die Gewinner der Kategorie

Kleine Hunde:

 

1. Platz: Maggie, 2 Jahre

Vater: Tibett-Terrier

Mutter: Malteser

Betreuerin: Anna Hucke aus Frechen-Königsdorf

 

2. Platz: Snoopy (links), 1,5 Jahre

Vater: Japan-Chin

Mutter: Malteser

Betreuerin Yvonne Thull aus Köln

 

Der 3. Platz: Toby, 1,5 Jahre

Vater: Mittel Schnautzer

Mutter: Jack Russel

Betreuer: Familie Söntgen aus Pulheim

 

 

Mittelgroße Hunde:

 

1. Platz: Mr. Manson, 1,5 Jahre

Eltern: Unbekannt

Betreuer: Robert Paulus

 

2. Platz: Elvis, 2 Jahre

Vater: Labrador/Kurzhaar

Mutter: Jagdhund

Betreuerin: Annika Villmow aus Pulheim

 

3. Platz: Desi, 8 Jahre

Eltern: Unbekannt

Betreuer: Ursula und Dieter Carl aus Hürth

 

Große Hunde:

 

1. Platz: Nando, 4 Jahre

Vater: Rottweiler

Mutter: Bernersennen

Betreuer: Dietmar Müller aus Bergheim

 

2. Platz: Damon, 4 Jahre

Vater: Unbekannt

Mutter: Husky-Windhund-Mischling

Betreuerin: Gudrun Sonnen aus Pulheim

 

3. Platz: Benny, 5 Jahre

Eltern: Unbekannt

Betreuer: Familie Willmann aus Pulheim

 

Der Lustigste:

 

Gaspar, 3 Jahre,

Vater: Terrier

Mutter: Unbekannt

Betreuerin Gabriele Tuschinski aus Frechen

 

Der Originellste:

 

Eddi, 2 Jahre

Vater: Münsterländer

Mutter Cocker-Spaniel

Betreuer: Familie Stephan aus Wesseling

 

Ältester Teilnehmer:

 

Jimmy, 9 Jahre

Eltern: Unbekannt

Betreuer: Robert Pohl aus Frechen

 

Fotos der Sieger können in unserer Original-Vereinszeitschrift oder auf unserer HP-Seite http://www.tierversuchsgegner-pulheim.de.vu/ eingesehen werden.

  

 

8. Mischlings-Hundeschau

 in Brauweiler!

 

Unsere Mischlings-Hundeschau am Sonntag, den 20. Juli, brachte leider nicht den gewünschten Erfolg.

Wenn wir zuletzt 86 Anmeldungen vorliegen hatten, waren es diesmal nur 28 Wettbewerbsteilnehmer!

Vielleicht war die große Hitze - 36 Grad - schuld daran, denn einige Hundebetreuer wollten ihren Tieren eine längere Autofahrt nicht zumuten.

Trotzdem gab es eine unbelehrbare Person, deren (Rasse-)Hund in der glühenden Hitze im Auto saß, während sie ihren Mischlingshund angemeldet hatte und an unserer Veranstaltung teilnehmen wollte. Die Forderung den Hund aus dem Auto zu holen, die natürlich übers Mikrophon mitgeteilt wurde, nahm sie unserem Vorsitzenden, Gerd Straeten, übel. Zumal sich die anderen Tierfreunde über ihr Handeln sehr empörten. Sie verließ unter Protest unsere Veranstaltung!

Dennoch war es eine schöne und gut gelungene Veranstaltung, zu der nicht zuletzt die lokeren Sprüche des sehr sympathischen Schauspielers, Peter Millowitsch, während der Moderation  beigetragen haben.

In den drei Wertungsklassen groß, mittel und klein, wurden auch diesmal die drei schönsten Mischlinge gesucht und prämiert. Gekürt wurden ebenfalls der lustigste und der originellste Hund. 

Ein neunjähriger Mischling erhielt einen Pokal als ältester Teilnehmer. Wenn man bedenkt, daß in der Vergangenheit die Ältesten zwischen 15 und 18 Jahre alt waren, ist Jimmy - von Robert Pohl aus Frechen - der jüngste Senior.   

 

Die Namen und Fotos der Sieger sowie ein ausführlicher Bericht erscheinen in unserer nächsten Ausgabe der TIER-INFO und auf unserer HP-Seite.

 

Wir danken insbesondere den Jury-Mitgliedern, allen Helfern und Unterstützern sowie den Gästen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben!

 



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